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Narbencreme – der Kampf gegen die unschönen Wundmale

Besonders an Körperteilen, die täglich sichtbar sind, werden Narben zum lästigen Begleiter. Stets erinnern sie an die meist schmerzvollen Ereignisse, durch welche sie hervorgerufen wurden. Vor allem in Gesicht, Décolleté oder an den Armen werden die Hautirritationen als besonders störend empfunden. Viele Menschen schämen sich für die Male und wünschen diese zu beseitigen. Narbencremes könne helfen, die Symptome von Narben zu lindern und ihre Sichtbarkeit zu minimieren.

Was ist eine Narbe ?

Bei Verletzungen und Wunden kann es beim Heilungsprozess zur Narbenbildung kommen. Die störenden Verwachsungen entstehen beim wieder zusammenwachsen der beschädigten Hautschichten. Bei kleinere Wunden bleibt oftmals nur eine weiße Stelle zurück, welche an die vorherige Verletzung erinnern. Da der neugewachsenen Haut oft die Pigmentzellen fehlen, erscheint die Stelle weiß und hebt sich deutlich vom restlichen Körper ab. Im Sommer, wenn die gesunde Haut bräunt, bleibt die Narbenhaut weiß und die Narbe wird besonders stark sichtbar, ja leuchtet dem Gegenüber gerade nur so entgegen. Oftmals wachsen auf der beschädigten Haut nach dem Heilungsprozess keine Härchen mehr nach, weshalb die Stelle glatt erscheint. Außerdem spannt die Haut, da sie weniger elastisch ist als zuvor. Liegt die Narbe über einem Gelenk, so kommt es besonders oft zu einem unangenehmen Spannungsgefühl oder sogar zu Schmerzen. Diese treten häufig beim Wetterumschwung auf, weshalb Menschen mit Narben oft als „wetterfühlig“ bezeichnet werden. Zieht und zwickt die ehemalige Wunde beim Wetterumschwung, so liegt das meist an Nervenfasern, die vom Bindegewebe eingeklemmt werden oder deren Position durch die Verletzung verändert wurde. Sie können Schmerzsignale auslösen, da der Köper nicht schnell genug auf neue Witterungsverhältnisse reagieren kann.

Narbe ist nicht gleich Narbe

Wenn die Haut bei der Wundheilung nach innen wächst, quasi zu wenig Haut nachwächst, bildet sich eine Delle. Im medizinischen Bereich wird diese Form der Vernarbung als atrophe Narbe bezeichnet. Bei den hypertrophen Narben hingegen wächst zu viel Gewebe nach und wölbt sich nach Außen. Diese Form der Narbe ist oftmals von Juckreiz und Hautrötungen begleitet. Wenn das Bindegeweben über die eigentliche Narbe hinaus wuchert, fest und knotig erscheint, so spricht man von einem Keloid. Je mehr die heilende Haut diversen Umwelteinflüssen und Bewegungen ausgesetzt ist, desto größer ist du Chance, eine unschöne Narbe zu erhalten.
Durch die richtige Pflege mit einer Narbencreme kann der Heilungsprozess der Haut wohltuend unterstützt werden und die Symptome der unschönen Narbe können deutlich gemindert werden.

Welche Narbencreme ?

Auf dem Markt werden inzwischen unzählige unterschiedliche Cremes zur Narbenbekämpfung angeboten. Ein Besuche in der Apotheke führt da schnell zur ernsthaften Entscheidungsproblemen. Ein Öl? Ein Gel oder doch eine Creme?
Bei kleineren Wunden reicht es oftmals aus, die neu entstandene Hautpartie täglich mit einer Ringelblumensalbe zu behandeln. Diese unterstützt den Heilungsprozess und glättet und pflegt das frische Gewebe. Bei größeren Wunden oder Schnitte wie zum Beispiel nach einer Operation, sollte auf ein Wundspezifikum zurückgegriffen werden. Diese Mittel sind speziell für die Zeit nach dem Wundheilungsprozess konzipiert und sollen den Körper unterstützen, die Haut nach der Genesung zu pflegen und die Wunden nahezu verschwinden zu lassen. Sie werden auch als topische Narbenpräperate bezeichnet, da sie äußerlich (topisch) angewendet werden. Sie können erst nach Ausheilung der eigentlich Verletzung aufgetragen werden. Bei einer genähten Wunde ist es normalerweise der Tag nachdem die Fäden gezogen wurden, am welchem mit der Behandlung begonnen werden kann.

Wirkstoffe und Anwendung

Ziebelextrakt: Dieser Wirkstoff soll verhindern, dass sich wulstiges oder knubbeliges Gewebe bildet. Es ist in Form von Cremes anzuwenden.

Allantoin: Unangenehmer Juckreiz wird durch diesen natürlichen Pflanzenwirkstoff vermindert. Außerdem soll der Heilungsprozess verkürzt werden.

Harnstoff: Er soll die neue Haut elastischer machen und somit ein Spannungsgefühl nach der Wundheilung verringern.

Silikone: Dieser Wirkstoff kann als Gel aufgetragen aufgetragen werden oder als eine Folie, welche über die Wunde gespannt wird. Es soll das Risiko zur Bildung von hypertrophen Narben und Keloiden vorbeugen und übermäßigem Wuchs des Bindegewebes eliminieren.

Wundspezifika sollten neun bis zwölf Wochen mindestens einmal täglich auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen werden, um eine schnelle und saubere Heilung zu erhalten. Wichtig ist außerdem, die Cremes gut in die Haut einzumassieren um zu gewährleisten, dass die Wirkstoffe auf wirklich vom Gewebe aufgenommen werden.

Eincremen, pflegen, Erfolge verzeichnen

Durch die langfristige und regelmäßige Anwendung diverser Wundspezifika kann der Heilungsprozess positiv begünstigt werden. Nach der Ausheilung ist es besonders wichtig, Narbencreme aufzutragen um die neue Haut zu glätten, sie geschmeidig und elastisch zu machen und mit allen nötigen Stoffen zu versorgen. Behandelt man eine Verletzung von Anfang an richtig, säubert die Wunde, unterstützt den Heilungsprozess und pflegt die anschließend entstandenen, frische Narbe, so hat man sehr gute Chancen, ein nahezu unsichtbares Wundmal zu erhalten. Ist die Narbe bereits vorhanden, so verschafft eine Narbencreme trotzdem Hilfe. Sie glättet die Haut, steigert ihrer Spannkraft und lässt die Narbe unauffälliger werden. Auch Juckreize und Narbenschmerzen können durch die Behandlung mit einer Narbencreme gelindert werden. Eine Narbe ist also noch lange kein Grund zur Verzweiflung. Mit der richtigen Pflege und etwas Geduld wird sie nahezu unsichtbar werden.