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Narbenpflaster helfen bei Narbengewebe

Narben sind ein echter Schönheitsmakel, der viele Menschen stört. Das gilt insbesondere für sogenannte hypertrophe Narben. Diese weisen ein überschießendes und wulstiges Narbengewebe im Bereich der einstigen Wunde auf. Gerade bei der Behandlung dieser Narben sind Narbenpflaster eine gute Wahl. Sie können aber ebenfalls vorbeugend eingesetzt werden, nachdem etwa Leberflecken oder Warzen entfernt wurden. In diesen Fällen können Narbenpflaster dabei helfen, die Heilungsprozesse zu unterstützen und gleichzeitig ein überschießendes Narbengewebe zu vermeiden. Oftmals wird die Heilung sogar beschleunigt, wenn Narbenpflaster eingesetzt werden.

Narbenpflaster

Wodurch zeichnen sich Narbenpflaster aus?

Narbenpflaster zeichnen sich vor allem durch das für sie verwendete Material aus. Es ist in aller Regel atmungsaktiv und wasserdampfundurchlässig. Dadurch wird ein Hautklima im Bereich des Narbenpflasters erzeugt, welches die Stoffwechselprozesse des Körpers anzuregen vermag. Durch diese Anregung der Stoffwechselprozesse wird auch die Neubildung der Hautzellen gefördert.

Ebenfalls üben die Pflaster einen leichten Druck auf die Wunde aus. So wird das Gewebe unter dem Pflaster elastisch gehalten und umstrukturiert, sodass es nicht überschießen kann. Pharmazeutische Wirkstoffe sind im Narbenpflaster dagegen nicht enthalten. Deshalb gibt es bisher auch keine bekannten Nebenwirkungen, die die Anwendung einschränken würden.

Wie lange dauert die Behandlung?

Generell sollten klassische Narbenpflaster erst nach der abgeschlossenen Wundheilung verwendet werden. Es darf kein Schorf mehr auf der Wunde vorhanden sein und nach einer OP müssen die Fäden bereits gezogen worden sein. Das Pflaster muss mindestens zwölf Stunden auf der betroffenen Stelle verbleiben, nach spätestens 24 Stunden sollte es aus hygienischen Gründen gewechselt werden.

In der Regel sollte die Behandlung über zwei bis drei Monate durchgeführt werden, wobei dies abhängig von der jeweiligen Wunde und deren Beschaffenheit ist. Auch die Hautstruktur des Patienten ist ein Kriterium für die Behandlungsdauer. Im Zweifel kann man den behandelnden Arzt oder Apotheker fragen. Innerhalb der Behandlung sollte das Narbenpflaster nie für mehr als zwölf Stunden entfernt werden. Nur dann kann der Regenerationsprozess gewährleistet werden. Ziel des Pflasters ist es, das Narbengewebe zu reduzieren, die Narben insgesamt heller und elastischer sowie flacher zu gestalten.

Wann und wie sollte man Narbenpflaster anwenden?

Für Personen, die unter Narben leiden, gibt es eine gute Nachricht: Narbenpflaster können nicht nur bei frischen Narben eingesetzt werden, sondern auch bei alten Narben. So lassen sich selbst längst störende Narben optisch aufhellen und bei überschießendem Narbengewebe verringern. Da keine Nebenwirkungen bekannt sind, eignen sich Narbenpflaster ebenso für Allergiker, während der Schwangerschaft, für Kinder und Personen, die generell eine empfindliche Haut haben.

Allerdings kann es an einigen Stellen nötig werden, die Pflaster mit Fixierstreifen zu befestigen. Dies ist vor allem in Körperbereichen sinnvoll, die sehr viel bewegt werden, um ein Verrutschen des Pflasters zu verhindern. Typische Beispiele sind das Knie oder der Ellbogen. Diese Fixierstreifen können bei sehr empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen.

Narbenpflaster auch zur feuchten Wundbehandlung

Generell lässt sich die Narbenbildung durch eine feuchte Wundbehandlung positiv beeinflussen. Dabei werden die natürlichen Heilungsprozesse des Körpers unterstützt und die Heilung selbst kann bis zu 40 Prozent schneller vonstattengehen.

 

Wodurch zeichnen sich Narbenpflaster zur feuchten Wundbehandlung aus?

Auch im Rahmen der feuchten Wundbehandlung kommen Narbenpflaster zum Einsatz, wobei es sich aber nicht einfach um feuchte Narbenpflaster handelt. Vielmehr werden Pflaster auf die Wunde gelegt, die mit einer hydroaktiven Wundauflage versehen sind. In dieser Wundauflage befinden sich Substanzen, die das Austrocknen der Wundflüssigkeit verhindern. Da sich in der Wundflüssigkeit Enzyme, Hormone und Wachstumsfaktoren befinden, die die Heilung beschleunigen und die Neubildung von Zellen anregen, können sie länger auf die Wunde einwirken und die Narbenbildung wird vermieden oder zumindest reduziert.

 

Diese Vorteile bieten Narbenpflaster zur feuchten Wundbehandlung

Ein weiterer Vorteil der feuchten Wundbehandlung besteht darin, dass sich das Infektionsrisiko deutlich absenken lässt, da ein feuchtes Milieu erhalten wird. Der klassische Wundschorf kann sich nicht bilden. Dadurch kann er aber auch keine Barriere für neu gebildete Zellen darstellen. Ebenfalls verkleben Pflaster und Wunde beim Trocknen der Wundflüssigkeit nicht miteinander, da genau dies ja vermieden wird. So wird zusätzlich die Gefahr verringert, dass bereits neu gebildete Zellen beim Abnehmen des Verbandes mit entfernt werden, weil dieser mit der Wunde verklebt ist. Ganz nebenbei reduziert die feuchte Wundbehandlung mit dem Narbenpflaster das Risiko überschießenden Narbengewebes.

Die Pflaster zur feuchten Wundbehandlung eignen sich jedoch nur für die Behandlung frischer Wunden, auf denen sich noch kein Schorf gebildet hat. Sie können aber über mehrere Tage auf der Wunde verbleiben.

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