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Narbensalben

Aus vielen Gründen kann es beschämend oder unangenehm sein, Narben zu tragen. Einige Menschen, die Narben haben, müssen sich jeden Morgen zweimal überlegen, was sie anziehen sollen. Ärmellose Oberteile oder Badekleidung stellen für sie Kleidungsstücke dar, auf die sie verzichten müssen. Aber auch Narben im Gesicht können belastend sein. Selbst wenn sie sich durch Makeup verdecken lassen, ist die Anwendung oft zeitintensiv und nervenaufreibend.

Was sind Narben und wie entstehen sie?

Obwohl die Haut mit Abstand das größte Organ ist und täglich viele Strapazen und Belastungen mitmacht, ist die Haut dennoch ein sehr empfindliches und angreifbares Organ. Sobald die Dermis einmal durchbrochen, durchstoßen oder ihr ähnliches zugestoßen ist, was sowohl äußerlich durch einen Schnitt als auch innerlich möglich ist (wie man bspw. bei Schwangerschaftsstreifen sieht, regeneriert sich der verletzte Bereich durch nachwachsendes Fasergewebe.

Eine Narbe, auch wenn sie oft unansehnlich ist, ist ein gutes Zeichen der Hautgesundheit und zeigt auf, dass der biologische Prozess der Wundheilung gut funktioniert. Grundsätzlich bedeutet eine Narbe, dass die Heilung bereits stattgefunden hat und dass sie evtl. noch immer stattfindet. Obwohl das Gewebe einer Narbe aus dem exakt gleichen Material besteht (zu großen Teilen Collagen) wie die Haut, die sie ersetzt, ist die strukturelle Zusammensetzung eine andere, was die Narbe daher im äußeren Erscheinungsbild hervorhebt.

Faktoren wie Tiefe, Größe und an welcher Stelle sie am Körper auftreten, bestimmen das äußere Erscheinungsbild der Narbe. Doch auch individuelle Einflüsse spielen hierbei eine Rolle. Wenn z.B. zwei Menschen einen exakt identischen Schnitt an einer vergleichbaren Körperstelle erhalten würden, würden die beiden entstehenden Narben dennoch sehr unterschiedlich aussehen, was mit Alter, Geschlecht, Ernährungsweise und genetischer Disposition zusammenhängt.

Narben-Typen

Bei Narben gibt es verschiedene Typen, jede hat eine andere Ursache und daher auch ein anderes Erscheinungsbild. Nicht zuletzt spielen die unterschiedlichen Typen auch eine entscheidende Rolle bei der Behandlung.

Keloid

Keloide sind das Ergebnis eines aggressiven Heilungsprozesses, bei dem das neue Gewebe über die verletzte Stelle hinaus wachsen kann. Keloide können grundsätzlich als Tumore betrachtet werden, sie sind in großer Mehrzahl jedoch gutartig. Keloide treten bei Menschen mit dunkler Haut statistisch betrachtet viel häufiger auf als bei Menschen mit heller Haut. Die Ursachen für Keloide sind meist Verbrennungen, Operationen, Acne und Körperpiercings. Sie können sich auch ohne einen genau feststellbaren Grund bilden, dieser Fall ist jedoch äußerst selten.

Kontraktur-Narben

Diese Narben treten oft an Stellen auf, an denen man sich meist in stärkerer Form verbrannt hat. Das Problem von Kontraktur-Narben ist nicht nur ein ästhetisches. Die Vernarbung kann bei ihnen in tiefere Hautschichten wachsen, was die Funktion von Muskeln und Nerven erheblich stören kann. Kontraktive Narben sind oft kein Fall, den man mit Salben ausreichend behandeln kann, da es sich oft um weitflächige und tiefe Narben handelt. Salben können zwar unterstützend wirken, doch oft sind operative Eingriffe notwendig.

Atrophische oder Hypotrophische Narben

Dieser Narbentyp ist mit Abstand am häufigsten anzutreffen. Atrophische Narben erscheinen als eingesunkene Vertiefungen in der Haut, die auftreten, wenn entscheidende stützende Strukturen wie Muskeln oder Fett entfernt oder geschwächt wurden oder schlicht und ergreifend nicht vorhanden sind. Häufige Ursachen für atrophische Narben umfassen Acne, Windpocken und andere Krankheiten sowie operative Eingriffe und Unfälle.

Hypertrophische Narben

Hypertrophische Narben sind im Grunde genommen das Gegenteil von hypotrophischen Narben. „Hypertrophisch“ bedeutet, dass die Narbe mit zu vielen Nähr- und Baustoffen versorgt wird, während die hypotrophische Narbe unterversorgt und die atrophische Narbe so gut wie gar nicht mit Nähr- und Baustoffen versorgt sind. Hypertrophische Narben verheilen nicht richtig, sie sind oft gerötet, neigen zu Juckreiz und führen oft zu weiteren kleineren Wunden. Im Grunde ähneln sie den Keloiden, jedoch wuchern sie nicht über die eigentlich verletzte Stelle hinaus.

Schwangerschaftsstreifen

Auch Schwangerschaftsstreifen zählen biologisch und medizinisch betrachtet zu den Narben. Während die meisten Narbentypen jedoch durch äußerlichen Einfluss auftreten, werden Schwangerschaftsstreifen von der Innenseite der Haut her verursacht. Sie treten auf, wenn die Haut über einen kurzen Zeitraum zu stark strapaziert wird. Schwangerschaft, Wachstumsschübe, sowie Gewichts- oder Muskelzu- und abnahme gehören hierbei zu den häufigsten Ursachen.

Behandlung durch Narbensalben

Zunächst einmal muss man verstehen, dass die Narbenbildung ein langer Prozess ist. Bei größeren Narben kann der Prozess bis zu zwei Jahre dauern. Daher ist die Entfernung von Narben durch Narbensalben auch kein Vorgang, der über Nacht geschehen kann. Jedes Produkt, das schnelle Ergebnisse verspricht, lügt.

Unter allen konservativen Behandlungen (d.h. nicht operativen) ist die Behandlung mit Narbensalben nicht nur die effektivste und günstigste, sondern auch die sicherste, da chemische Peelings und Steroid Injektionen gewisse Risiken und Nebenwirkungen umfassen. Eine gute Salbe funktioniert, indem sie eine nicht-chemische Hydration des vernarbten Bereiches bewirkt und den Umsatz der Zellen beschleunigt. Dieser Umsatz bringt altes, beschädigtes Narbengewebe langsam an die Oberfläche, sodass es sich dort langsam ablösen kann. Der Vorgang sollte neue, gesunde Haut hinterlassen, die kaum bis gar keine Spur der alten Narbe hinterlässt.

Die effektivsten Narbensalben arbeiten mit dem körpereigenen Hautproduktionszyklus (etwa 25 – 30 Tage). Sie beschleunigen den Zellumsatz, gleichen die Produktion und den Gebrauch von Kollagen der Narbe aus, reduzieren Juckreiz. Idealerweise basieren sie auf natürlichen und/oder unagressiven chemischen Stoffen. Vitamine und Mineralien, die sich bei der Narbenverheilung als hilfreich herausgestellt haben sind: ProVitamin B5, Pentavitin (ein pflanzlicher Stoff) und Niacinamid. Blaubeeren und Soja sind pflanzliche Produkte, die diese Inhaltsstoffe enthalten.

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